Die Macht der Gedanken


Jemand voll Kraft, mit hohem Mut,
bezwang des Niagaras reißende Flut,
die majestätisch wollte verwehren,
den gefahrvollen Schlund zu überqueren. -

Da schickte er einen Drachen voran,
mit einem Band des Hoffens daran.
Der brachte die Schnur an sicheres Land,
band sie um unsichtbare Hand.





Flog über alle Gefahren hinweg,
erfüllend, furchtlos, seinen Zweck.
Viele Male flog er fort, kam zurück -
spannte ein Seil kräftig und dick;

Bis es wurde eine schwebende Brücke,
über des Abgrundes klaffender Lücke.

Auch unsere zaghaften, kleinen Gedanken,
können wir schicken weit über die Schranken,
die uns auf Erden zugemessen,
zu unserem Gott der uns nie vergessen.
Der uns seine Hände entgegenhält,
uns zu helfen im Dunkel der Welt.

Sendet nur viele Gedanken hinaus,
über die Tiefe zum Vaterhaus,
denn sie bilden die tragende Kette,
uns zum Vertrauen zu erretten.
Dass uns kein Schicksalsschlag zerbricht
und wir verankert sind im Licht!

Alma Tranum


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