Weihnachtsstille

Weihnachtsstille mich umgibt;
Pause ist im Weltgetrieb.
Alle Menschen kehren Heim,
in ihr Herz und Kämmerlein!

Selbst der Streber ruht sich aus,
denkt wohl an sein Vaterhaus....
und ob es wohl richtig ist,
dass er heut' nicht fleißig ist.

Ja der Reiche sitzt im Saale,
der verziert und fein geschmückt,
leuchtet, wie so viele Male...
und er sucht nach tief'rem Glück!
      
Mancher grobe, strenge Mann,
der sonst selten froh sein kann,
eilt heut schwerbepackt nach Haus,
teilt ungelenk die Gaben aus!

Da, der Arme sitzt im Stübchen,
hält im Arm sein kleines Bübchen,
hoffend, still, s' ist Weihenacht...
Nachbar, hast du sein gedacht?



Weihnacht ist, und alle Menschen,
fühlen, es muss heilig sein,
Gott zu suchen und zu finden,
und ihm mehr vertraut zu sein!

Weihnacht müsste es nun bleiben,
bei uns allen, immerdar,
dass wir Freude nur bereiten,
sorgend, liebend, wunderbar.

In der Stille dieser Tage,
schauen wir zu dir hinauf,
Jesu, voller Licht und Gnade,
nimm die Opfer liebend auf!

Dir zur Ehre sind wir liebreich,
unsre Gabe gelte dir;
hörst du uns ein Lied darbringen,
Lob und Danke sei es dir!

Wohne bei uns, heut und immer,
du Erlöser - Jesu Christ,
dass von deiner Größe Schimmer,
stets ein Abglanz bei uns ist!



Alma Tranum


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